"Respektlosigkeit" gegenüber Natur verursachte Pandemie Goodall:

Aktualisiert: 25. Apr 2020

Infektionsgefahren durch engeren Raum "Die Primatenforscherin und Umweltaktivistin Jane Goodall ruft zu anderem Umgang mit Umwelt auf"

Jane Goodall ist vor allem für ihre Forschung zu Primaten bekannt. Jetzt mischt sich die Umweltaktivistin auch in die Debatte zur Corona-Krise ein. Für sie gibt es einen eindeutig Verantwortlichen für die Ausbreitung des Virus: den Menschen.

Die berühmte Primatenforscherin und Umweltaktivistin Jane Goodall gibt den Menschen die Schuld an der verheerenden Corona-Ausbreitung. "Unsere Missachtung der Natur und unsere Respektlosigkeit gegenüber den Tieren haben die Pandemie verursacht", sagte Goodall. Die 86-Jährige rief zu einem anderen, bewussteren Umgang mit der Umwelt auf, um künftige Katastrophen zu verhindern.


Infektionsgefahren durch engeren Raum

Die 86-Jährige rief zu einem anderen, bewussteren Umgang mit der Umwelt auf, um künftige Katastrophen zu verhindern. "Wenn wir beispielsweise den Wald zerstören, werden die verschiedenen Tierarten, die ihn bewohnen, gezwungen, auf engerem Raum zu leben. Krankheiten werden von einem Tier auf das andere übertragen – und eines dieser Tiere, das gewaltsam in die Nähe des Menschen gebracht wird, wird diese wahrscheinlich infizieren", erklärte die britische Forscherin, die insbesondere durch ihre Arbeit mit Schimpansen in Afrika berühmt wurde.

Goodall: Menschen müssen aufwachen

In Afrika sei es aber schwierig, den Fleischverkauf zu stoppen, da zahlreiche Menschen für ihren Lebensunterhalt darauf angewiesen seien. "Man kann das nicht einfach jemandem verbieten, wenn er kein Geld hat, um sich selbst oder seine Familie zu ernähren", sagte Goodall. "Zumindest aber sollte uns diese Pandemie gelehrt haben, was wir tun müssen, um eine weitere Pandemie zu verhindern."

Sie betonte, dass jeder Mensch zu einem bewussteren Umgang mit Natur und Tieren beitragen könne. "Es bleibt zu hoffen, dass durch diese beispiellose Reaktion mit den weltweiten Abriegelungen mehr Menschen aufwachen und endlich darüber nachdenken, wie sie ihr Leben anders leben können", sagte Goodall.


Zudem sieht die Forscherin die Jagd auf Tiere, die Wildtiermärkte in Afrika und Asien sowie eine auf Fleischkonsum ausgerichtete Intensivlandwirtschaft als "Bedingungen, die den Viren die Möglichkeit geben, von einer Spezies auf die andere und auf den Menschen über zuspringen". Sie begrüße die Schließung von Märkten in China, auf denen lebendige Wildtiere zum Verkauf angeboten wurden, und hoffe, dass das vorübergehende Verbot zu einem "dauerhaften" werde und andere asiatische Länder dem Beispiel folgten.


Wildtiermärkte, wie dieser in Libreville, in Gabun, bieten ideale Bedingungen, meint Jane Goodall, damit Viren von Tieren auf Menschen überspringen können.

Sie betonte, dass jeder Mensch zu einem bewussteren Umgang mit Natur und Tieren beitragen könne. "Es bleibt zu hoffen, dass durch diese beispiellose Reaktion mit den weltweiten Abriegelungen mehr Menschen aufwachen und endlich darüber nachdenken, wie sie ihr Leben anders leben können", sagte Goodall.


Quelle & Recherche: NTV Wikipedia DerStandard.de

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