Zweifel am Klimawandel aktuelles!

Temperaturanstieg ist beispiellos Forscher widerlegen eines der zentralen Argumente von Klimawandel-Skeptikern

Treibhausgase haben weltweiten Effekt


Eine zweite Studie, die im Fachmagazin "Nature Geoscience" veröffentlicht wurde, kommt zu dem Schluss, dass sich Temperaturschwankungen in der vorindustriellen Zeit zu einem bedeutenden Teil auf vulkanische Aktivitäten zurückführen lassen. Einen so schnellen Temperaturanstieg wie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts habe es aber nie gegeben.

[Mehr zum Thema: Klimaforscherin zur Hitze in Europa – „Künftig wahrscheinlich jeden Sommer über 40 Grad“]


Der Klimaexperte Mark Maslin vom University College London erklärte mit Blick auf die Studien, Klimawandelleugner könnten nicht mehr argumentieren, die derzeit beobachtete Erderwärmung sei Teil eines "natürlichen Klimazyklus". Während es in der Vergangenheit regionale und örtliche Klimaveränderungen gegeben habe, habe der Ausstoß von Treibhausgasen durch menschliche Aktivitäten einen weltweiten Effekt.

Klimaskeptiker führen häufig an, dass es in der Geschichte der Erde immer wieder wärmere und kältere Perioden gab. Sie ziehen damit in Zweifel, dass der derzeitige Klimawandel menschgemacht und auf den Ausstoß von CO2 und andere Treibhausgase zurückzuführen ist

Eine im Fachmagazin "Nature" veröffentlichte Studie untersuchte nun regionale Temperaturtrends in den vergangenen 2000 Jahren. Die Forscher befassten sich unter anderem mit der sogenannten Kleinen Eiszeit vor einigen Jahrhunderten, in denen es über einen längeren Zeitraum kältere Winter gab als zum Beginn des 20. Jahrhundert.


Die Wissenschaftler fanden heraus, dass es sich dabei nicht wie bislang angenommen um globale, sondern vielmehr um regionale Phänomene gehandelt habe. Dagegen sei der derzeitige Klimawandel ein weltweites Phänomen: 98 Prozent der Erde würden seit der Industriellen Revolution einen Temperaturanstieg erleben. "Das steht in einem starken Kontrast zur Klimavariabilität, die es in den 2000 Jahren zuvor gab", erklärte Nathan Steiger von der Columbia-Universität.


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